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DI, 21.04. Deutschlands Gedenktage

Der AK Politik trifft sich wieder am kommenden Dienstag, den 21.04.2015, um 20:00 im Clubhaus Wilhelmstraße, linker Eingang, erster Stock.

Thema:

Deutschland, seine Vergangenheit und seine Gedenktage

Jeder, der schon einmal ein KZ oder Vernichtungslager besucht hat, hat es wohl schon erlebt: Diese Ausstellungen sind darauf angelegt, „Wut, Trauer, Abscheu und Fassungslosigkeit“ hervorzurufen. Und wirklich kann man hinterher keinesfalls besser sagen, warum die Nazis die Juden vernichtet haben, als vorher, hat aber viel Schreckliches gesehen und ist entsetzt über so viel unerklärliche Brutalität.

Die „Unbegreiflichkeit“ der Vernichtungspolitik wird auch dadurch festgeklopft, dass nur Gründe benannt werden, die nicht verantwortlich sein können: Wo die Juden doch in ihrer Mehrzahl loyale Deutsche waren; nicht nur die Strenggläubigen, auch die Assimilierten waren betroffen; sie wurden als Vertreter des „raffenden“ Kapitals gebrandmarkt, aber auch als Kommunisten – was ja wirklich nicht dieselbe Zielgruppe ist. Resultat: völlig unerklärlich, was Hitler gegen „die Juden“ hatte.

Deswegen wollen wir klären: Für was wurden sie haftbar gemacht? Welche Art Politik braucht eine solche radikale innere Säuberung? Was für ein Deutschland sollte mit ihrer Vernichtung hergestellt oder befördert werden?

Für die Klärung dieser Fragen haben wir den 21.4.2015 vorgesehen.

An einem zweiten Abend wollen wir die offiziell gepflegte Erinnerungskultur besprechen. Beispielgebend der Bundespräsident Gauck: „Solange ich lebe, werde ich darunter leiden, dass die deutsche Nation mit ihrer so achtenswerten Kultur zu den ungeheuerlichsten Menschheitsverbrechen fähig war ….“ (27.1.2015). In wenigen Worten schafft er es, hochoffiziell an der schrecklichen Politik des Vorgängerstaates zu leiden, und gleichzeitig auszudrücken, dass dessen Taten für eine Kulturnation wie Deutschland eigentlich undenkbar sind. Demonstratives Schämen, Verurteilen, um Deutschland dadurch ins Recht zu setzen, dann den Richter über andere Nationen geben, die moralisch noch nicht so weit sind wie die deutschen …, nationale Feiertage sind eine seltsame Übung in der BRD.

Wir nähern uns ja dem 70. Jahrestag der Kapitulationserklärung des deutschen Reiches, der bei uns inzwischen als Tag der „Befreiung“ gilt. Wenn Russland mit einer Militärparade 70 Jahre „Sieg über den Faschismus“ feiert, ist dem hiesigen Leitartikelschreiber gleich klar, dass dort die Erinnerung an die Geschichte für nationalistische Anliegen missbraucht wird.

Wir wollen klären, welche nationalen Anliegen hierzulande durch die deutsche Art des Gedenkens befriedigt werden. Die Diskussion ist geplant für den 28.4.2015.

Hier: diese Ankündigung zum Download

DI,24.03. Rassismus in den USA

Der AK Politik trifft sich wieder am kommenden Dienstag, den 24.03.2015, um 20:00 im Clubhaus Wilhelmstraße, linker Eingang, erster Stock.

Thema:

Zum Beispiel Ferguson: Rassismus in den USA
Woher er kommt und warum er nicht weggeht

Regelmäßig geraten die USA in die Nachrichten, weil schwarze Jugendliche von Polizisten erschossen werden und es daraufhin Demonstrationen gegen Rassismus gibt. Dieser wird von den Demonstranten selbst nicht als Ausrutscher weniger ewig Gestriger, sondern als ziemlich systemisch beurteilt. Sie sprechen von „institutional racism“, den sie nicht nur bei der Polizeigewalt, sondern ebenso an der Arbeitslosigkeit, der mangelhaften Gesundheitsversorgung vieler Schwarzer, etc. entdecken. Das alles halten sie, ganz ohne weitere Prüfung, für Verstöße gegen den american way of life und so fordern die Demonstranten Gerechtigkeit.

Auch die amerikanische Politik distanziert sich entschieden vom Rassismus, für den kein Platz im Heimatland der Freiheit sei.

Wenn aber die maßgeblichen Instanzen von sich behaupten, dass sie auf jeden Fall nicht rassistisch unterwegs sind, und alle Welt sich einig ist, dass sich Rassismus nicht gehört: Warum hält er sich denn dann so hartnäckig?

Das wollen wir klären auf Grundlage dieses Artikels aus der Zeitschrift Gegenstandpunt

DI,03.03. „Hilfe“ für Griechenland

Der Arbeitskreis kritischer Studenten trifft sich wieder am Dienstag, 03.03.2015, um 20:00 Uhr im Clubhaus Wilhelmstraße, linker Eingang, 1. Stock

Thema:

„Hilfe“ für Griechenland –
wem wird da geholfen und zu welchem Zweck?

Deutschland „hilft“ Griechenland, aber Griechenland ist alles andere als dankbar dafür. Eine ganz schlechte Stimmung herrscht da zwischen dem Helfer und seinem Sorgeobjekt: Merkel wird in Griechenland in SS-Uniform dargestellt, und in Deutschland beschimpft die BILD-Zeitung „die Griechen“ als faul, gierig und korrupt. In seriöseren Kreisen: Der Spiegel nennt Alexis Tsipras einen „Geisterfahrer“, CDU-Politiker sagen, dass sie nun endgültig kein Vertrauen mehr in die griechische Regierung haben.

Trotzdem stimmen die Parlamentarier mit großer Mehrheit für die Verlängerung des Hilfspakets um vier Monate. Über die Parteigrenzen hinweg hält man das wohl für alternativlos. Die einen mit der Forderung, Tsipras müsse sich nun aber schleunigst von seinen Wahlversprechen lösen. Gregor Gysi mit der konträren Auffassung, Syriza sei die Alternative zur herrschenden neoliberalen Politik. Auf griechischer Seite muss Tsipras sich dann Vorwürfe gefallen lassen, er würde vor den Deutschen einknicken.

Aus diesen Feindseligkeiten geht hervor, dass hier Deutschland, der „Helfer“, bestimmt, wie die Hilfe aussehen soll, und Griechenland sich den Bedingungen unterzuordnen hat, unter denen die Hilfe erfolgt. Und was genau verlangt Deutschland von diesem „Pleitestaat“? Welche ökonomischen und politischen Ziele machen das fortgesetzte Hilfspaket so unerlässlich? Und wo liegt da der Grund für die Feindseligkeiten? Das wollen wir versuchen zu klären.

DI,10.02. Pegida

Der Arbeitskreis kritischer Studenten trifft sich wieder am Dienstag, 10.02.2015, um 20:00 Uhr im Clubhaus Wilhelmstraße, linker Eingang, 1. Stock

Thema:

PEGIDA
Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes
(Teil 2)

Die Pegida-Veranstaltung letzte Woche beschäftigte sich mit der Unzufriedenheit der Bürger, die sich über eine Überfremdung ihrer Heimat empören und nach einem starken Staat rufen, und mit dem Feindbild Islam.
Die Frage für kommenden Dienstag lautet dann: Warum verurteilen Politiker den Protest der Pegida und grenzen ihn aus, haben aber zugleich für dessen Anliegen Verständnis und entnehmen ihm entsprechend dringlichen Handlungsbedarf in Sachen Ausländerpolitik?
Dabei geht es im Wesentlichen um den Gedanken der Volksgemeinschaft. Darin wird eine Identität behauptet, wie Menschen, ohne je gefragt worden zu sein oder sich entschieden zu haben, zu diesem Land gehören, mit ihm eine Gemeinschaft bilden. Dass Menschen sich als Teil dieser Gemeinschaft fühlen, ist Politikern völlig selbstverständlich. Aber dass ihnen der Satz „WIR sind das Volk“ entgegengeschleudert wird, dass also die Demonstranten die Politiker der hiesigen Parteien nicht als die passende Leitung dieser Gemeinschaft akzeptieren, passt ihnen nicht.
Was genau ist der positive Gehalt der Gemeinschaftsvorstellung? Was eint die Mitglieder dieser Gemeinschaft und was macht sie feindlich gegen andere?
Nicht zuletzt wollen wir über die Anti-Pegida-Demonstranten reden, denen vor allem das deutschtümelnde, Fremden gegenüber Intolerante sehr gegen den Strich geht, weil sie an diesem Land ganz andere Eigenschaften schätzen und gefördert wissen wollen.

DI, 27.01 Soziale Gerechtigkeit

Der Arbeitskreis kritischer Studenten trifft sich wieder am Dienstag, 27.01.2015, um 20:00 Uhr im Clubhaus Wilhelmstraße, linker Eingang, 1. Stock

Als Thema wurde gewünscht:

Soziale Gerechtigkeit


  • Gibt es überhaupt soziale Gerechtigkeit? Was es auf jeden Fall reichlich gibt, ist der Bedarf danach, also Kritik, die unter diesem Namen laut wird: „Soziale Ungleichheit wächst rasant“ titelt diese Woche die Süddeutsche Zeitung und zitiert jede Menge „Warnungen vor der Sprengkraft sozialer Ungerechtigkeiten“. Keiner will „Ungerechtigkeiten“ und niemand würde öffentlich lauthals gutheißen, dass Banker Milliarden in den Sand setzen und Millionen an Boni kassieren, während Arme für Schummeleien im einstelligen Euro-Bereich gleich Arbeitsplatz und Lebensunterhalt verlieren. Da ist man sich einig, aber diese Einigkeit trägt nicht weit.
  • Wenn es um den harten Kern der Ökonomie geht, also darum, wer wieviel davon hat, was die Arbeit hierzulande an Erträgen liefert, dann wird sich der Verfechter der ausgleichenden sozialen Gerechtigkeit einer anderen Gerechtigkeitsfraktion gegenübersehen: Wer mehr leistet, soll auch mehr verdienen, wer arbeitet, soll mehr Geld bekommen als wer nicht arbeitet etc.: Freunden der Leistungsgerechtigkeit samt den entsprechenden Unterschiede fällt da viel ein.
  • Sicher ist: Der Ruf nach sozialer Gerechtigkeit kommt auf, weil es jede Menge Armut gibt in dieser reichen Gesellschaft. Gleichzeitig kümmert man sich mit diesem Ruf gar nicht darum, wieso das so ist und bleibt. Man meldet Korrekturbedarf an, Handlungsbedarf vonseiten des Staates, der dafür sorgen soll, dass auch die Armen das kriegen, was ihnen unter dem Gesichtspunkt sozialer Gerechtigkeit zusteht. Wir wollen diskutieren, was man mit dieser Kritik leistet und was man sich damit alles einhandelt.

DI, 13.01 Pegida

Der Arbeitskreis kritischer Studenten trifft sich wieder am Dienstag, 13.01.2015, um 20:00 Uhr im Clubhaus Wilhelmstraße, linker Eingang, 1. Stock

Thema:

PEGIDA
Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes


Alle aufgeklärten bundesdeutschen Medien sind sich mit der Kanzlerin einig, dass diese Bewegung den Slogan „Wir sind das Volk" zu Unrecht verwendet, geradezu missbraucht. Was die PEGIDA denn nun von demokratischen Parteien unterscheidet, konnten wir den Kommentaren aber nicht entnehmen.
Das müssen wir uns dann wohl selber erarbeiten.
Wir wollen daher einerseits deren „Positionspapier“ analysieren, das aus 19 Thesen besteht und nur so strotzt von lauter „FÜR“s – schon ungewöhnlich für ein Oppositionspapier. Das „GEGEN“ geht erst mit These 15 los und wendet sich gegen Waffenlieferungen an verfassungsfeindliche Organisierungen (eigentlich auch eine Parteinahme FÜR die geltende Gesetzgebung und Praxis), gegen das Zulassen von Parallelgesellschaften, gegen Radikalismus, Hassprediger etc. Worin genau besteht eigentlich der Unterschied z.B. zur CSU, und wieso meinen sie, für ihren Standpunkt eine Bewegung ins Leben rufen zu müssen?
Andererseits müssen wir getrennt davon die Beweggründe der Demonstranten untersuchen: Schließlich können wir uns nicht vorstellen, dass die allen Ernstes „FÜR die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen …“(These 1) oder „FÜR sexuelle Selbstbestimmung!“ (These 12) Montag abends protestierend auf die Straße gehen. Was von den aufgeschriebenen Thesen ist eigentlich protesttauglich? Das Thema „Islamisierung“ kommt bei den Demonstranten schon gut an, auch sie halten die für eine Gefahr. Allerdings treffen sie in ihrem Alltag meist keine Muslime, die ihnen irgendwie in die Quere kommen könnten. Auch das ist also erklärungsbedürftig: Welche Art Unzufriedenheit treibt eigentlich die PEGIDA-Demonstranten um? Wieso machen sie Leute als Angstobjekte aus, womöglich als Feinde, die ihnen in der Realität ziemlich unbekannt sind?
Es nützt dabei gar nichts, dass alle Welt dieser Bewegung ablehnend oder abschätzig gegenübersteht. Je hässlicher man selber die PEGIDA findet, umso wichtiger ist es, sich über deren Denkungsart Klarheit zu verschaffen. Schließlich wollen wir Argumente dagegen erarbeiten, die auch treffen. Und es kann ja sein, dass die – begründete – Ablehnung weit über diese Bewegung hinausgehen muss.

diesen Text als PDF
das Pegida-Programm
und hier die Veranstaltung dazu, am 03.02.15

DI, 09.12. Nachbesprechung Rüstungsexporte

Der AK kritischer Studenten trifft sich wieder am Dienstag, 09.12.2014, im Clubhaus Wilhelmstraße, linker Eingang, 1. Stock, gegenüber Neue Aula, um 20:00 Uhr. Es findet eine Nachbesprechung statt zum Vortrag vom 02.12.2014.
Das Thema war: Rüstungsexporte

Wie Deutschland seine „gewachsene Verantwortung“ wahrnimmt

Hier noch mal das ausführliche Einladungsflugblatt

DI, 25.11. Nachbesprechung der Wohnungsfrage

Der AK kritischer Studenten trifft sich wieder am Dienstag, 25.11.2014, im Clubhaus Wilhelmstraße, linker Eingang, 1. Stock, gegenüber Neue Aula, um 20:00 Uhr. Es findet eine Nachbesprechung statt zum Vortrag vom 13.11.2014.
Das Thema war:

Die Wohnungsfrage im Kapitalismus

Auch nach 150 Jahren kapitalistischen Wachstums ist das Wohnen für viele kaum bezahlbar. Es finden Luxussanierungen, Entmietungen und rasante Mietpreissteigerungen statt.
Warum ist das so?

  • Was für eine Sorte Markt ist der Wohnungsmarkt? Womit erzielen Grundeigentümer ihr Einkommen?
  • Wie bildet sich der Bodenpreis?
  • Mit welchen Argumenten tritt der Mieterprotest in Erscheinung und was ist von ihnen zu halten?
  • Nicht jeder lässt es bei seiner schlechten Meinung über den „Mietpreisirrsinn“. Einige praktizieren Alternativen: Mietersyndikat und Hausbesetzung. Wie ist derlei Aktionismus zu beurteilen?

Die Teilnahme an der gelaufenen Vortragsveranstaltung ist KEINE Voraussetzung für unsere Diskussion. Jeder, der Fragen, Einwände, oder Anmerkungen zum Thema hat, oder einfach noch der fortgesetzten Diskussion folgen möchte, ist herzlich eingeladen zu kommen!

DI,18.11. Der Islamische Staat

AK kritischer Studenten trifft sich wieder am Dienstag, 18.11.2014, Clubhaus Wilhelmstraße, linker Eingang, 1. Stock, um 20:00 Uhr.

Thema:

Der „Islamische Staat“ und der Krieg gegen ihn

In der öffentlichen Darstellung hat der „Islamische Staat“ eine erstaunliche Karriere hingelegt: Vor nicht allzu langer Zeit noch eine der Hilfstruppen gegen Assad („Diktator“, „schießt auf sein Volk“, „Chemiewaffen“) und jetzt selber „Terroristen“, die es zu beseitigen gilt. Bundesaußenminister Steinmeier sprach angesichts der Enthauptungen von „einem abscheulichen Akt barbarischer Gewalt jenseits aller Grenzen menschlicher Zivilisation“. Dass der IS das Böse schlechthin ist – in dieser fundamentalistischen Beurteilung sind sich so ziemlich alle einig: von der Politik, über die Öffentlichkeit, ja selbst Linke fordern Militärschläge gegen den IS.

Daher wollen wir die verschiedenen Akteure unterscheiden und analysieren:

  1. Den „Islamische Staat“ selbst: Es kann ja wohl nicht sein, dass deren Kämpfer und Propagandisten dadurch gekennzeichnet sind, dass bei ihnen jegliche Moral fehlt. Immerhin hört man von ihnen: „Wir sind bereit für unsere Religion zu leben und zu sterben“. Wir wollen uns über die Vorstellungen von Sittlichkeit und Ordnung, von Religion und Politik Klarheit verschaffen, für die Islamisten in den Krieg ziehen, d.h., wir wollen ihre Anliegen kennen, durchschauen und kritisieren.
  2. Die Staaten, die den IS bekämpfen, sind nicht gerade ein einheitlicher Block:
    - Da ist die USA, die größte Militärmacht der Welt, an Gewaltmitteln sicher unschlagbar eindrucksvoll ausgestattet. Sie führen dort mit ihrer Luftwaffe Krieg gegen den IS und haben gleichzeitig die Devise ausgegeben „no boots on the ground“. Für was für eine Ordnung dieser Weltgegend treten sie damit an?
    - Dann gibt es die Mitkriegführer aus Europa, darunter auch Deutschland, das unbedingt beteiligt sein will und mit seinen Waffenlieferungen an eine Kriegspartei sogar einen „Tabubruch“ begeht. Andererseits kann der IS doch nicht so etwas völlig Außergewöhnliches sein, wenn die deutsche Politik gleich generell meint, viel mehr „Verantwortung“ auf dem Globus übernehmen zu müssen. Was für eine Art Staat will die BRD damit sein?
    - Und nicht zuletzt die lokalen Mächte, Saudi-Arabien, Türkei etc., die bis vor kurzem selbst als Unterstützer und Finanzierer des IS galten. Woher kommt ihr Gesinnungswandel? Ist es überhaupt einer?
  3. Es gibt Linke, die bis gestern noch strikte Kriegsgegner waren und jetzt die Bundesregierung auffordern, sich gegen den IS zu engagieren. Auch hier ist eine Neupositionierung zu beurteilen.

DO, 13.11. Die Wohnungsfrage im Kapitalismus

am kommenden Donnerstag, den 13.11.2014, veranstalten die Falken Tübingen zusammen mit der Gruppe kritischer Studenten des AK Politik der Universität Tübingen einen öffentlichen Vortrag mit Diskussion zum Thema: Die Wohnungsfrage im Kapitalismus

Auch nach 150 Jahren kapitalistischen Wachstums ist das Wohnen für viele kaum bezahlbar. Es finden Luxussanierungen, Entmietungen und rasante Mietpreissteigerungen statt.
Warum ist das so?

  • Was für eine Sorte Markt ist der Wohnungsmarkt? Womit erzielen Grundeigentümer ihr Einkommen?
  • Wie bildet sich der Bodenpreis?
  • Mit welchen Argumenten tritt der Mieterprotest in Erscheinung und was ist von ihnen zu halten?
  • Nicht jeder lässt es bei seiner schlechten Meinung über den „Mietpreisirrsinn“. Einige praktizieren Alternativen: Mietersyndikat und Hausbesetzung. Wie ist derlei Aktionismus zu beurteilen?

Wann und wo: Donnerstag, 13. November, 19 Uhr
Clubhaus, Wilhelmstr. (gegenüber der Neuen Aula).

Die Veranstaltung findet im Vorfeld des Clubhausfestes statt.