Kapitalismus

Griechenland

Der AK trifft sich wieder am Dienstag, 14.Juli 2015, 20:00 am Clubhaus Wilhelmstraße, linker Eingang, linke Treppe, 1. Stock

Das Thema für die nächsten Termine:

Die Staatspleite Griechenlands

Folgende Fragen wurden gestellt:

  • „Wie ist Griechenland in den Staatsbankrott hineingeraten?“
  • „Wieso hat Deutschland ein Interesse an seiner Rettung – oder eben nicht?“
  • „Was hat sich die Tsipras-Regierung von dem Referendum versprochen?“

Wir gehen nicht davon aus, dass wir dieses Thema an einem Abend erledigen können.

DI, 11.11. TTIP

(Nachbesprechung)

Am Dienstag, 11.11.2014 trifft sich der AK kritischer Studenten zur Nachbesprechung der TTIP-Veranstaltung vom 05.11.2014 um 20:00 Uhr, Clubhaus Wilhelmstraße, linker Eingang.

DI, 01.07. Die Frau im Kapitalismus

Am Dienstag, den 01.07.2014, 19 Uhr c.t veranstaltet die Gruppe kritischer Studenten im AK Politik in der Neuen Aula, Hörsaal 6 einen öffentlichen Vortrag mit Diskussion zum Thema:

Die Frau im Kapitalismus

Anerkennung von „Frauenproblemen“ statt Kritik an deren Gründen

Referent: Margareth Wirth, Gegenstandpunkt Verlag

Die Veranstaltungsbeschreibung steht hier.
Und hier das Flugblatt

DI, 20.05. Privatsphäre im Kapitalismus

Der AK kritischer Studenten gemeinsam mit den Tübinger Falken veranstaltet am Dienstag, 20.05.2014, Clubhaus Wilhelmstraße, (linker Eingang / 1. Stock) 20:00 Uhr eine Diskussionsrunde zum Thema:

Die Rolle der Privatsphäre im Kapitalismus:
Vom Glück und seinem Scheitern in Genuss und Liebe

Das Glück in der Liebesbeziehung – Ideal der Kompensation
Glück – Was ist das eigentlich?
“Du machst mich glücklich – Ich mach dich glücklich” – Was wird da in der Liebesbeziehung gegenseitig voneinander abverlangt?

DI, 17.12. TAFTA

Der AK kritischer Studenten tagt wieder am Dienstag, den 17.12.2013, 20 Uhr im Clubhaus (linker Eingang, 1. Stock), Wilhelmstr., Tübingen.
Als Thema wurde gewünscht:

TAFTA

– ein transatlantisches Freihandelsabkommen, das seit Juli 2013 in Washington verhandelt wird
Anlass ist der Artikel „TAFTA – die große Unterwerfung“ in der Novemberausgabe der LE MONDE diplomatique

  • Welches Interesse hat die BRD daran? „Unterwerfung“ kann es ja schlecht sein.
  • Jedenfalls wollte die Regierung die Verhandlungen keinesfalls unterbrechen – NSA hin oder her.
  • Soeben ist die WTO-Runde in Bali mit einem Vertrag abgeschlossen worden. Da fragen wir doch gleich allgemein: Welches Interesse haben Staaten am Freihandel und welcher Konfliktstoff ergibt sich daraus?

Lektüretipp: Der Fortschritt von GATT zur WTO in Gegenstandpunkt 2-94

Versus Nr. 42 erschienen

In der aktuellen, 42. Ausgabe von „Versus“ , unserer Studentenzeitung, sind folgende Texte zu finden:

  • Außenpolitik und Menschenrecht:
    eine gewaltträchtige Angelegenheit
  • Das Studium:
    Die effektive Erzeugung von akademischem Rohstoff
  • „Blockupy“-Aktionstage in Frankfurt
    Wie Protest demokratisch fertiggemacht wird
  • Deutsche Medien berichten über Syrien:
    frei, parteiisch, kriegshetzerisch
  • „Wettbewerbsfähigkeit“
    Das deutsche Rezept, der paradoxe Stein der Weisen
  • Die Piratenpartei und ihr „Menschheitstraum“ – ohne
    Chance: „Geistiges Eigentum“ im Kapitalismus

DI, 21.02. Disk zu Welthunger / Facebook

Mit dem AK Politik kann wieder am kommenden Dienstag, den 21.02.2012, im Tübinger Clubhaus, 1. Stock (Wilhelmstr. 30; gegenüber der Neuen Aula), ab 20 Uhr, diskutiert werden.
Je nach Interessenlage haben wir zwei Themen in petto:
1. Was tun gegen den Welthunger? Warum Fairtrade und Co. die Armut betreuen, statt sie zu bekämpfen.
2. Im aktuellen Versus gibt es einen Artikel zu Facebook. Welches Bedürfnis bedient die Internetplattform und was ist davon zu halten?

DI, 24.01. Diskussion zu Wachstum

Mit dem AK Politik kann wieder am kommenden Dienstag, den 24.01.2012, im Tübinger Clubhaus (Wilhelmstr. 30; gegenüber der Neuen Aula), ab 20 Uhr, diskutiert werden. Thema:

Wozu braucht die Marktwirtschaft Wachstum?

Was wir bereits diskutiert haben:
Wachstum wird bilanziert als Summe unterschiedlichster, teils gegensätzlicher Einnahmen. Quellen für ein Geldeinkommen gibt es im Kapitalismus drei: Kapital (Profit), Boden (Grundrente), Arbeit (Lohn). Das Zusammenzählen der verschiedenen Einkommen sieht von der Besonderheit einerseits gründlich ab – dazu passt, worin es bilanziert wird: in Geld. Andererseits gibt es einen fachmännischen Streit darüber, was als Einkommen in Frage kommt: Sind die Kosten für staatliche Schulen, etc. als Teil des Wachstums zu bilanzieren, oder nur die von privaten? In die Rechendebatte wollen wir uns nicht einmischen und noch weniger wollen wir „objektive“ alternative Bilanzierungsmodelle aufstellen.

Was machen die Banken?

Die Geschäftsbanken handeln miteinander. Sie leihen und verleihen Geld, wobei die Zahlungen, die sie zu tätigen haben, regelmäßig ihre aktiv verfügbaren Mittel übersteigen. Wenn sie mehr zahlen müssen, als sie Einnahmen haben, wenn sie also Liquidität brauchen, gibt es die Möglichkeit, mit Wertpapieren zur Notenbank zu gehen, wo sie hinterlegt werden können und wofür es von der Notenbank, gegen einen Zins, Geld gibt. So kommen die Geschäftsbanken über das Hinterlegen von Schuldtiteln an Zentralbankgeld. Die Zentralbank setzt dadurch ihrerseits die Praxis, Schulden als Geldquellen zu handeln, in’s Recht. Das hat zur Folge, dass so die Zahlungsfähigkeit in der Gesellschaft erhöht wird, was die Grundlage dafür bildet, dass die staatliche Notenbank überlegt, zu welchem Preis das Geld herauszugeben sei. Die Notenbank sieht sich dabei vor einem Quantitätsproblem: Welcher Leitzins ist der, der jeweiligen konjunkturellen Lage dienlichste? Ihre Ideologie ist, dass sie damit die Geldmenge steuere. Dabei entscheidet nicht der Staat, sondern die Wirtschaft und das von ihr zustande gebrachte Wachstum darüber, wie viel Geld als Geschäftsmittel nachgefragt wird und damit darüber, ob eine Entwertung des Geldes stattfindet oder nicht. Verteuert die Notenbank den Leitzins verteuert sich erst mal nur der Kredit für die Geschäftsbanken. Ob sie deshalb weniger Kredit nachfragen und an die Wirtschaft verleihen, das liegt ganz im Ermessen der Bank, ob sie sich mit den Schuldpapieren ein Geschäft ausrechnet oder nicht.

Staat als Schuldner

Der Staat setzt auf wachsendes nationales Geschäft. Dafür schafft er Bedingung, die es zu bezahlen gilt. Geld hat er, der ja nichts selber produziert, darüber, dass er Steuern erhebt- womit er abhängig ist, von der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft. Davon macht er sich mittels Verschuldung unabhängig. Der Staat ist die Hoheit über alles Geschäft. Als solche gibt er Papiere mit einer Laufzeit und einem Zins auf sich aus. Über die Höhe des Zinses entscheidet nicht er, sondern die Finanzwelt. Seine Höhe hängt dabei nicht am Erfolg eines Unternehmens, sondern an seinem Erfolg als nationaler Standortverwalter wachsendes Geschäft über die Verschuldung anzustoßen. Mit Staatsanleihen vergrößert der Staat seine Zahlungsfähigkeit und darüber die Masse an Geschäftsmittel, über welche die Gesellschaft verfügt. Die Verschuldung ist die Vorwegnahme künftigen Wachstums und ist der vom Staat selbst eingegangene und der Gesellschaft aufgemachte Sachzwang, wachsendes Geschäft zustande zu bringen.
Da machen wir nächsten Dienstag dran weiter. Anschließend gilt es noch die Abteilung „Ideologien zum Wachstum“ zu befassen. Derer gibt es viele, wie: Wachstum nützt uns allen. Die Vorstellung, dass Wachstum die Bedingung ist, ohne die nichts geht und dass man deshalb alles dafür tun müsse, ist nicht nur bei denen populär, die wachsendes Geschäft als ihren Zweck verfolgen – den Kapitalisten – auch in Gewerkschaftskreisen ist dergleichen verbreitet. Was ist davon zu halten?
Außerdem: Was verrät eigentlich das immerzu eingeforderte Wachstum über den Zweck der kapitalistischen Produktionsweise?
Und schließlich: Was ist von Vorstellungen nach einem Nullwachstum u.ä. zu halten?

Versus Nr. 39 erschienen

In der aktuellen, 39. Ausgabe von „Versus“ , unserer Studentenzeitung, sind folgende Texte zu finden:

  • Lehren aus der „Schuldenkrise“ 2011: Was Merkels Versprechen „Wir lassen Griechenland nicht fallen!“ für die Griechen bedeutet
  • Blutbad in Norwegen: Warum Anders Breivik mit einem Blutbad das christliche Abendland vor dem Islam retten wollte
  • Mikrokredite gescheitert
  • Vorsicht BaföG
  • Deutsche im Kaufrausch

Vortrag online: Fukushima: Eine Katastrophe, die alles ändert?, Tübingen, 17.05.2011

Im japanischen Fukushima ist wieder einmal eingetreten, wovor die Gegner der Atomenergie seit 40 Jahren warnen: Im Gefolge von Erdbeben und Tsunami sind mehrere Meiler außer Kontrolle geraten, explodieren, setzen Radioaktivität frei, machen Teile Nordjapans vielleicht auf Jahrzehnte oder länger unbewohnbar, verseuchen die ansässige Bevölkerung und bedrohen die 40 Millionen-Region Tokio mit radioaktivem Niederschlag [weiter lesen ….]

Alle Dateien sind im mp3-Format.