DI,10.02. Pegida

Der Arbeitskreis kritischer Studenten trifft sich wieder am Dienstag, 10.02.2015, um 20:00 Uhr im Clubhaus Wilhelmstraße, linker Eingang, 1. Stock

Thema:

PEGIDA
Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes
(Teil 2)

Die Pegida-Veranstaltung letzte Woche beschäftigte sich mit der Unzufriedenheit der Bürger, die sich über eine Überfremdung ihrer Heimat empören und nach einem starken Staat rufen, und mit dem Feindbild Islam.
Die Frage für kommenden Dienstag lautet dann: Warum verurteilen Politiker den Protest der Pegida und grenzen ihn aus, haben aber zugleich für dessen Anliegen Verständnis und entnehmen ihm entsprechend dringlichen Handlungsbedarf in Sachen Ausländerpolitik?
Dabei geht es im Wesentlichen um den Gedanken der Volksgemeinschaft. Darin wird eine Identität behauptet, wie Menschen, ohne je gefragt worden zu sein oder sich entschieden zu haben, zu diesem Land gehören, mit ihm eine Gemeinschaft bilden. Dass Menschen sich als Teil dieser Gemeinschaft fühlen, ist Politikern völlig selbstverständlich. Aber dass ihnen der Satz „WIR sind das Volk“ entgegengeschleudert wird, dass also die Demonstranten die Politiker der hiesigen Parteien nicht als die passende Leitung dieser Gemeinschaft akzeptieren, passt ihnen nicht.
Was genau ist der positive Gehalt der Gemeinschaftsvorstellung? Was eint die Mitglieder dieser Gemeinschaft und was macht sie feindlich gegen andere?
Nicht zuletzt wollen wir über die Anti-Pegida-Demonstranten reden, denen vor allem das deutschtümelnde, Fremden gegenüber Intolerante sehr gegen den Strich geht, weil sie an diesem Land ganz andere Eigenschaften schätzen und gefördert wissen wollen.