Archiv für November 2014

DI, 25.11. Nachbesprechung der Wohnungsfrage

Der AK kritischer Studenten trifft sich wieder am Dienstag, 25.11.2014, im Clubhaus Wilhelmstraße, linker Eingang, 1. Stock, gegenüber Neue Aula, um 20:00 Uhr. Es findet eine Nachbesprechung statt zum Vortrag vom 13.11.2014.
Das Thema war:

Die Wohnungsfrage im Kapitalismus

Auch nach 150 Jahren kapitalistischen Wachstums ist das Wohnen für viele kaum bezahlbar. Es finden Luxussanierungen, Entmietungen und rasante Mietpreissteigerungen statt.
Warum ist das so?

  • Was für eine Sorte Markt ist der Wohnungsmarkt? Womit erzielen Grundeigentümer ihr Einkommen?
  • Wie bildet sich der Bodenpreis?
  • Mit welchen Argumenten tritt der Mieterprotest in Erscheinung und was ist von ihnen zu halten?
  • Nicht jeder lässt es bei seiner schlechten Meinung über den „Mietpreisirrsinn“. Einige praktizieren Alternativen: Mietersyndikat und Hausbesetzung. Wie ist derlei Aktionismus zu beurteilen?

Die Teilnahme an der gelaufenen Vortragsveranstaltung ist KEINE Voraussetzung für unsere Diskussion. Jeder, der Fragen, Einwände, oder Anmerkungen zum Thema hat, oder einfach noch der fortgesetzten Diskussion folgen möchte, ist herzlich eingeladen zu kommen!

DI,18.11. Der Islamische Staat

AK kritischer Studenten trifft sich wieder am Dienstag, 18.11.2014, Clubhaus Wilhelmstraße, linker Eingang, 1. Stock, um 20:00 Uhr.

Thema:

Der „Islamische Staat“ und der Krieg gegen ihn

In der öffentlichen Darstellung hat der „Islamische Staat“ eine erstaunliche Karriere hingelegt: Vor nicht allzu langer Zeit noch eine der Hilfstruppen gegen Assad („Diktator“, „schießt auf sein Volk“, „Chemiewaffen“) und jetzt selber „Terroristen“, die es zu beseitigen gilt. Bundesaußenminister Steinmeier sprach angesichts der Enthauptungen von „einem abscheulichen Akt barbarischer Gewalt jenseits aller Grenzen menschlicher Zivilisation“. Dass der IS das Böse schlechthin ist – in dieser fundamentalistischen Beurteilung sind sich so ziemlich alle einig: von der Politik, über die Öffentlichkeit, ja selbst Linke fordern Militärschläge gegen den IS.

Daher wollen wir die verschiedenen Akteure unterscheiden und analysieren:

  1. Den „Islamische Staat“ selbst: Es kann ja wohl nicht sein, dass deren Kämpfer und Propagandisten dadurch gekennzeichnet sind, dass bei ihnen jegliche Moral fehlt. Immerhin hört man von ihnen: „Wir sind bereit für unsere Religion zu leben und zu sterben“. Wir wollen uns über die Vorstellungen von Sittlichkeit und Ordnung, von Religion und Politik Klarheit verschaffen, für die Islamisten in den Krieg ziehen, d.h., wir wollen ihre Anliegen kennen, durchschauen und kritisieren.
  2. Die Staaten, die den IS bekämpfen, sind nicht gerade ein einheitlicher Block:
    - Da ist die USA, die größte Militärmacht der Welt, an Gewaltmitteln sicher unschlagbar eindrucksvoll ausgestattet. Sie führen dort mit ihrer Luftwaffe Krieg gegen den IS und haben gleichzeitig die Devise ausgegeben „no boots on the ground“. Für was für eine Ordnung dieser Weltgegend treten sie damit an?
    - Dann gibt es die Mitkriegführer aus Europa, darunter auch Deutschland, das unbedingt beteiligt sein will und mit seinen Waffenlieferungen an eine Kriegspartei sogar einen „Tabubruch“ begeht. Andererseits kann der IS doch nicht so etwas völlig Außergewöhnliches sein, wenn die deutsche Politik gleich generell meint, viel mehr „Verantwortung“ auf dem Globus übernehmen zu müssen. Was für eine Art Staat will die BRD damit sein?
    - Und nicht zuletzt die lokalen Mächte, Saudi-Arabien, Türkei etc., die bis vor kurzem selbst als Unterstützer und Finanzierer des IS galten. Woher kommt ihr Gesinnungswandel? Ist es überhaupt einer?
  3. Es gibt Linke, die bis gestern noch strikte Kriegsgegner waren und jetzt die Bundesregierung auffordern, sich gegen den IS zu engagieren. Auch hier ist eine Neupositionierung zu beurteilen.

DO, 13.11. Die Wohnungsfrage im Kapitalismus

am kommenden Donnerstag, den 13.11.2014, veranstalten die Falken Tübingen zusammen mit der Gruppe kritischer Studenten des AK Politik der Universität Tübingen einen öffentlichen Vortrag mit Diskussion zum Thema: Die Wohnungsfrage im Kapitalismus

Auch nach 150 Jahren kapitalistischen Wachstums ist das Wohnen für viele kaum bezahlbar. Es finden Luxussanierungen, Entmietungen und rasante Mietpreissteigerungen statt.
Warum ist das so?

  • Was für eine Sorte Markt ist der Wohnungsmarkt? Womit erzielen Grundeigentümer ihr Einkommen?
  • Wie bildet sich der Bodenpreis?
  • Mit welchen Argumenten tritt der Mieterprotest in Erscheinung und was ist von ihnen zu halten?
  • Nicht jeder lässt es bei seiner schlechten Meinung über den „Mietpreisirrsinn“. Einige praktizieren Alternativen: Mietersyndikat und Hausbesetzung. Wie ist derlei Aktionismus zu beurteilen?

Wann und wo: Donnerstag, 13. November, 19 Uhr
Clubhaus, Wilhelmstr. (gegenüber der Neuen Aula).

Die Veranstaltung findet im Vorfeld des Clubhausfestes statt.

DI, 11.11. TTIP

(Nachbesprechung)

Am Dienstag, 11.11.2014 trifft sich der AK kritischer Studenten zur Nachbesprechung der TTIP-Veranstaltung vom 05.11.2014 um 20:00 Uhr, Clubhaus Wilhelmstraße, linker Eingang.