DI 10.01. Diskussion zum Nationalismus von Demokraten und Faschisten

Der AK Politik wünscht ein revolutionäres neues Jahr 2012!
Damit es so kommt, braucht es richtige Kritik, um die wir uns auch in diesem Jahr wieder mit euch zusammen kümmern wollen.
So kann am kommenden Dienstag, den 10.01.2012, im Tübinger Clubhaus (Wilhelmstr. 30; gegenüber der Neuen Aula), ab 20 Uhr, wieder mit uns diskutiert werden.

Vor der Winterpause haben wir uns mit der Frage beschäftigt, ob der Staat eigentlich auf dem rechten Auge blind ist und deshalb die bekannte rechte Terrorgruppe (Stichwort: „Dönermorde“) so lange gewähren ließ. Dabei stießen wir auf weitgehende

Parallelen im Nationalismus von Demokraten und Faschisten

Beide wollen einen starken Staat, fragen sich beständig, ob alles Mögliche eigentlich zum Nutzen der Nation geschieht. Insbesondere bei der Zuwanderung ausländischer Menschen schauen Demokraten wie Faschisten kritisch hin und prüfen, ob die Behandlung von Ausländern Deutschland voranbringt oder ob etwa im Gegenteil „in die Sozialsysteme eingewandert“ wird. Zu diesem Schluss kommt beispielsweise Thilo Sarrazin in seinem vor etwa einem Jahr veröffentlichten Buch.

Wir wollen diskutieren,

  • Mit welchen Argumenten kommt Sarrazin zu dem Ergebnis, dass viele Ausländer Deutschland schaden?
  • Weshalb trifft er mit seinem Bestseller auf so großes Interesse?
  • Welche Standpunkte werden ihm von anderen Politikern entgegengehalten?
  • Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es in Theorie und Praxis von Sarazzin und den Terroristen des „NSU“?

Eine taugliche Textgrundlage für die Diskussion liefert der Artikel „Thilo Sarrazins großer Wurf“ in Gegenstandpunkt 4/10.
Ansonsten bringt wie immer gern eure Themenvorschläge auch für die kommenden Dienstage und eure Fragen mit.