Diskussion DI, 22.03.: Was lernen Staaten aus Fukushima?

Am nächsten Dienstag, den 22.03.2011, treffen wir uns im Clubhaus zum Diskutieren folgenden Themas:

Was lernen Staaten aus Fukushima?

Atomare Katastrophen gab es bereits mehrere – stets entbrannte danach eine Debatte über die Sicherheit der AKWs. Zur Abschaltung hat noch kein Störfall geführt. Da stellen sich Fragen:
- Warum hielten Staaten, zumindest bisher, so unbedingt an AKWs fest?
- Welche Rolle spielt die Atomenergie im nationalen Energiemix?
- Wenn jetzt in Deutschland die Sicherheit von AKWs neu bewertet werden soll, dann stellt sich die Frage, was sie jetzt unsicherer macht, wo sie doch bis eben noch für sicher galten?

Wir treffen uns wie immer um 20 Uhr im Clubhaus, Wilhelmstr. 30, linker Eingang, 1. Stock.


5 Antworten auf “Diskussion DI, 22.03.: Was lernen Staaten aus Fukushima?”


  1. 1 Richard 29. März 2011 um 4:57 Uhr

    Grupper Versus Tübingen schreibt:

    „– Wenn jetzt in Deutschland die Sicherheit von AKWs neu bewertet werden soll, dann stellt sich die Frage, was sie jetzt unsicherer macht, wo sie doch bis eben noch für sicher galten?“

    Diese Frage ist nun wirklich nicht. Denn an den deutschen AKWs hat sich doch nichts geändert, wenn es in Japan nukleartechnische Probleme gibt.
    Die Frage der Neubewertung der Sicherheitlage wird doch von den Politiker/innen gestellt, allen voran Bundeskanzlerin Merkel und dem „Neuen“ – Bürstenharschnittträger und überzeugter Katholik Kretschmann.

    Über die berufliche Ausbildung von Bundekanzlerin Merkel gab es in der Presse in der Vergangenheit verschiedene Auskünfte. Die Angaben schwanken zwischen einer Ausbildung der Fachrichtung Chemieingenieurwesen und Physikerin.

    Man kann also getrost davon ausgehen, dass die Sicherheislage deutscher AKWS den hohen Damen und Herren der BRD bekannt ist.

    Richard

  2. 2 Richard 29. März 2011 um 5:07 Uhr

    erratum.

    Meine Nachricht vom 29. Mrz 2011 um 4:57

    Statt „Grupper Versus Tübingen schreibt:“ muss es lauten:

    „Gruppe Versus Tübingen schreibt:“

    Statt „Diese Frage ist nun wirklich nicht.“ muss es lauten:

    „Diese Frage stellt sich nun wirklich nicht.“

    Statt „Sicherheislage“ muss es lauten:

    „Sicherheitslage“

  3. 3 Richard 29. März 2011 um 5:15 Uhr

    Hinweis: Aufgrund der Benutzerführung verzichte ich auf weitere Korrekturen von Syntaxfehlern in meinem Beitrag.

    Richard

  4. 4 Richard 11. April 2011 um 13:58 Uhr

    In memoriam Marxistische Gruppe

    Theoretische Position der Marxistischen Gruppe auf einer Kapitalschulung (wahrscheinlich MEW 23 Schulung, weiß ich aber nicht mehr so genau), mündlich vorgetragen:

    ‚Eine vollautomatische Produktion – nicht einmal innerhalb einer Branche – ist nach Marx nicht möglich. Grund: Es muss immer variables Kapital (klein v) zur angewendet werden.‘

    Marx hat dies niemals behauptet, sondern sich dazu nicht geäußert. Kein Wunder, wenn man den Stand der Entwicklung der Produktivkräfte des 19. Jahrhunderts kennt.

    Die Organisation GegenStandpunkt hat dazu keine Stellung bezogen.

    Richard

  5. 5 Neoprene 11. April 2011 um 20:48 Uhr

    Aber Referenten für den GegenStandpunkt überziehen regelmäßig das erreichte Produktivitätsniveau/die erreichte organische Zusammensetzung des Durchschnittskapitals. Freerk Huisken hat z.B. mal behauptet, daß in einer modernen Autofabrik nur noch ein paar Minuten für die Herstellung eines Autos benötigt würden. Die berühmten menschenleeren Fabrikhallen gibt es bei denen schon als Metapher.

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