Kapital-Lesekreis II (MEW23), 07.05.09

Kapital

Hallo Kapital-Leser,

das Rätsel vom letzten Mal – wie kann der Kapitalist mehr Geld aus der Zirkulation herausziehen, als er hineingeworfen hat, wo doch Äquivalente getauscht werden? – ist fast gelöst: der Kapitalist kauft eine Ware ein, deren Gebrauch mehr Wert erzeugt, als sie ihn kostet – die Arbeitskraft.

Dass Geldbesitzer das Arbeitvermögen – untrennbar mit der Person verbunden – als Ware auf dem Markt kaufen können, ist ein Hammer und alles andere als selbstverständlich! Was ist da alles unterstellt?

Warum lassen die Arbeiter sich darauf freiwillig ein – wo doch ihr Schaden absehbar ist?

Was ist das „historische und moralische Element“ des Werts der Ware Arbeitskraft – oder: warum ist der gewerkschaftliche Kampf um mehr Lohn beschränkt?

Das alles soll geklärt werden auf unserem nächsten Treffen am 7. Mai – im Clubhaus, ab 17:45 Uhr

NB: Es werden also ein paar Gründe genannt werden, warum es ein Fehler ist, seinen Nutzen im Verkauf der eigenen Arbeitskraft zu sehen. (Anmerkungen zur Debatte im Versus-Web)