Vortrag & Diskussion: Israel „verteidigt sein Existenzrecht“ – Die Hamas kämpft darum

Wann: Mittwoch, 21.01.2009, 19:00 Uhr (c.t.)

Ort: Universität Tübingen, Neue Aula, Wilhelmstr. 7, Hörsaal 1

Referent: Wolfgang Rössler (Redaktion GegenStandpunkt)

Zum x-ten Male führt Israel Krieg gegen seine Nachbarn und begründet den Einsatz von Luftwaffe und Bodentruppen wie bei allen vorhergegangenen Kriegen mit der „Verteidigung seines Existenzrechts“. Auf dieses grenzenlose Recht lässt dieser Staat auch nach dem soundsovielten gewonnenen Krieg nichts kommen – und wird darin vom Freien Westen prinzipiell unterstützt: Mit seinem Existenzrecht rechtfertigt Israel jede Militäraktion gegen „Terroristen“ und ihre Operationsbasen; diesmal hat die palästinensische Bevölkerung in Gaza das Pech, lebendiger Teil der zu vernichtenden Infrastruktur des Feindes zu sein…

  • Worin besteht das Existenzrecht Israels, das sich immer wieder mit überlegener Gewalt verteidigen „muss“?
  • Worin besteht das politische Selbstbehauptungsprogramm seiner arabisch-islamischen Gegner?
  • Und wie steht es um die aktuelle Interessenlage der großen Aufsichtsmächte USA und Europäische Union?

Nach dem Vortrag sowie währenddessen besteht natürlich die Möglichkeit zur Diskussion.


3 Antworten auf “Vortrag & Diskussion: Israel „verteidigt sein Existenzrecht“ – Die Hamas kämpft darum”


  1. 1 Igun 23. Januar 2009 um 20:33 Uhr

    Man stelle sich nur vor,
    die vertriebenen Ostpreußen, Schlesier und Co.
    hätten sich nach 1945 in Lagern
    westlich der Oder niedergelassen und würden über Jahre hinweg
    Raketen auf das nun polnische Gebiet schießen.

    Integration ist die Antwort.

  2. 2 Luk 25. Januar 2009 um 13:35 Uhr

    Ja, es ist schon scheiße, wenn irgendwo Raketen landen. Aber auf welches Problem genau soll Integration jetzt die Antwort sein? Und wer soll sich da wo integrieren?

  3. 3 jean-francois dieux 25. Januar 2009 um 23:40 Uhr

    vielleicht ist die lösung nur mit ein land?!
    wenn man hat fanatiker von 2 seiten (der anfang von intoleranz ist schon den fanatismus)
    peace

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