DI, 08.05. Disk zur Ziviklausel

Vortrag & Diskussion am Di, dem 08. Mai, 19 Uhr c.t., Adolf-Schlatter-Haus, Österbergstr. 2, Tübingen

Mit einer Zivilklausel für einen Frieden, der Kriegsgründe schafft?

Für Frieden sind hierzulande alle. Der gehört bewahrt, geschützt, wiederhergestellt. Darin sind sich Regierung und Opposition, der Verteidigungsminister und seine Bundeswehr, Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften, die schreibende, moderierende und show-talkende Öffentlichkeit, das arbeitende Volk und die lehrende und studierende Geisteselite der Nation prinzipiell einig. Gerade Vertreter aus Letzterer sehen den hohen Wert, um den es allen geht, aktuell in Gefahr, auch und vor allem an den Hochschulen. Da befürchten Professoren ein Eindringen von Unfriedlichem in den Campus, eine dem „Geist der Gründung der Universität sowie dem Auftrag einer Friedensforschung“ widersprechende „Außensteuerung der Universität“ (Hochschullehrer und Wissenschaftler des Bremer Friedensforums); DGB-Hochschulgruppen, ATTAC und linke Friedensinitiativen entdecken eine „Strategie, die Öffentlichkeit auf Kriegskurs zu bringen und für das neue deutsche Selbstbewusstsein zu begeistern“ (Tübinger Aufruf gegen die NATO-Sicherheitskonferenz); vor dem Hintergrund einer Transformation der Bundeswehr „von der Armee zur Landesverteidigung im Kalten Krieg … zu einer Armee für internationale Einsätze weltweit“ (Bundeswehr-Website) warnen Kritiker vor einer „Militarisierung von Forschung und Lehre“ (IMI Tübingen) und einer „schleichenden Militarisierung der Universität“ (DGB-AK Tübingen). Indizien sind ..Der gesamte Artikel steht hier

Wer mit uns über die Zivilklausel und diesen Artikel diskutieren möchte: Dienstag, 8.Mai 2012, Schlatterhaus, 19:00 Uhr c.t.

27.03. Disk: Krise und Krisenpolitik in der EU

Mit dem AK Politik kann wieder am kommenden Dienstag, den 27.03.2012, im Tübinger Clubhaus, 1. Stock (Wilhelmstr. 30; gegenüber der Neuen Aula), ab 20 Uhr, diskutiert werden.

Unser Thema wird weiterhin sein:

Krise und Krisenpolitik in der EU

Europa soll gesunden – durch mehr Armut überall!

Jahrelang wollten die maßgeblichen Euroländer, dass Griechenland sich verschuldet. Die Kofinanzierung ist die technische Seite des Angebots: Wenn ihr euren Standort aufmöbeln wollt, dann kümmert euch um zweckgebundene Kredite von Seiten der EU. Für jeden von euch bezahlten Euro zahlen wir einen drauf.

Seit Jahren ruft Griechenland dergleichen Kredite nicht mehr ab – der Staat ist pleite. Und heute kann sich Griechenland anhören, es hätte sich nicht überschulden sollen. Was ist von dem Vorwurf zu halten?

In Griechenland, einem Mitglied des stärksten Wirtschaftsblocks des 21. Jahrhunderts, wird inzwischen gehungert; die Renten und der mickrige staatliche Mindestlohn, an dem auch alle anderen Löhne im Land orientiert sind, werden um mehr als 20% gekürzt. Im öffentlichen Dienst werden Zehntausende entlassen, weitere sollen folgen; die Arbeitslosigkeit liegt auf einem Dritt-Welt-Niveau von 25%. In Spanien, Portugal etc. ist es nicht viel besser. Dort ist eine ganze Generation oft gut ausgebildeter junger Leute ohne Job, ohne Mittel und ohne Perspektive. Mit Renten, Gesundheitsleistungen und Löhnen wird ähnlich verfahren wie in Griechenland, zugleich werden die verarmten Bürger mit immer höheren Steuern und öffentlichen Gebühren für die Staatskasse in Anspruch genommen.

Und was verrät das europaweite Verarmungsprogramm, das als alternativloser Weg aus der Krise gilt, über Demokratie und Kapitalismus?

Di, 20.03. Mit Armut aus der Krise

Mit dem AK Politik kann wieder am morgigen Dienstag, den 20.03.2012, im Tübinger Clubhaus, 1. Stock (Wilhelmstr. 30; gegenüber der Neuen Aula), ab 20 Uhr, diskutiert werden.
Unser Thema wird weiterhin sein:

Krise und Krisenpolitik in der EU
Europa soll gesunden – durch mehr Armut überall!

Jahrelang wollten die maßgeblichen Euroländer, dass Griechenland sich verschuldet. Die Kofinanzierung ist die technische Seite des Angebots: Wenn ihr euren Standort aufmöbeln wollt, dann kümmert euch um zweckgebundene Kredite von Seiten der EU. Für jeden von euch bezahlten Euro zahlen wir einen drauf.

Seit Jahren ruft Griechenland dergleichen Kredite nicht mehr ab – der Staat ist pleite. Und heute kann sich Griechenland anhören, es hätte sich nicht überschulden sollen. Was ist von dem Vorwurf zu halten?

In Griechenland, einem Mitglied des stärksten Wirtschaftsblocks des 21. Jahrhunderts, wird inzwischen gehungert; die Renten und der mickrige staatliche Mindestlohn, an dem auch alle anderen Löhne im Land orientiert sind, werden um mehr als 20% gekürzt. Im öffentlichen Dienst werden Zehntausende entlassen, weitere sollen folgen; die Arbeitslosigkeit liegt auf einem Dritt-Welt-Niveau von 25%. In Spanien, Portugal etc. ist es nicht viel besser. Dort ist eine ganze Generation oft gut ausgebildeter junger Leute ohne Job, ohne Mittel und ohne Perspektive. Mit Renten, Gesundheitsleistungen und Löhnen wird ähnlich verfahren wie in Griechenland, zugleich werden die verarmten Bürger mit immer höheren Steuern und öffentlichen Gebühren für die Staatskasse in Anspruch genommen.

Und was verrät das europaweite Verarmungsprogramm, das als alternativloser Weg aus der Krise gilt, über Demokratie und Kapitalismus?

Expertenregierungen für Europas Pleiteländer:
Staatliche Souveränität mit Haushaltsschulden in Zeiten der Euro-Krise Text1
Sparen – Wachsen – Konkurrenzfähigkeit:
Der Fiskalpakt – Europas Wunderwaffe gegen die Krise Text2

DI, 06.03. Die Eurokrise

Mit dem AK Politik kann wieder am kommenden Dienstag, den 06.03.2012, im Tübinger Clubhaus, 1. Stock (Wilhelmstr. 30; gegenüber der Neuen Aula), ab 20 Uhr, diskutiert werden. Thema:

Krise und Krisenpolitik in der EU
Europa soll gesunden – durch mehr Armut überall!

In Griechenland, einem Mitglied des stärksten Wirtschaftsblocks des 21. Jahrhunderts, wird inzwischen gehungert; die Renten und der mickrige staatliche Mindestlohn, an dem auch alle anderen Löhne im Land orientiert sind, werden um mehr als 20% gekürzt. Im öffentlichen Dienst werden Zehntausende entlassen, weitere sollen folgen; die Arbeitslosigkeit liegt auf einem Dritt-Welt-Niveau von 25%. In Spanien, Portugal etc. ist es nicht viel besser. Dort ist eine ganze Generation oft gut ausgebildeter junger Leute ohne Job, ohne Mittel und ohne Perspektive. Mit Renten, Gesundheitsleistungen und Löhnen wird ähnlich verfahren wie in Griechenland, zugleich werden die verarmten Bürger mit immer höheren Steuern und öffentlichen Gebühren für die Staatskasse in Anspruch genommen.
Die Finanzlage der betreffenden Nationen bessert sich dadurch nicht. Die Staatsausgaben sinken zwar, die Staatseinnahmen aber noch mehr, weil das staatliche Sparen die Wirtschaftstätigkeit im Land abwürgt. Aus all dem Elend folgt nur eines: Es ist noch lange nicht genug!
Damit sie endlich wieder Kapitalwachstum erzeugen, sollen die Partner ihre Länder gefälligst wettbewerbsfähiger machen, verlangt die deutsche Kanzlerin. Und wie geht das ohne neue große Staatsausgaben? Natürlich durch die weitere Senkung der Löhne, durch die Demontage von Kündigungsschutz, die Abschaffung geregelter Arbeitsverhältnisse und das Aufbrechen von bisher geschützten Branchen und Berufen: Arbeit in Europa muss billiger werden! Frankreich, Italien und andere brauchen dringend die Übernahme der deutschen Arbeitsmarktreformen unter Kanzler Schröder: Seine Arbeitslosenunterstützung am Existenzminimum (Hartz IV) und die Erpressung, auch die noch zu streichen, hat die Arbeitslosen gezwungen, jede Arbeit zu jedem Preis anzunehmen. Die Nötigung der Arbeitslosen, sich für alles herzugeben, hat einen wunderbaren Niedriglohnsektor wachsen lassen und über ein ganzes Jahrzehnt lang auch die Löhne im Nicht-Niedriglohn-Bereich nicht nur stabil gehalten, sondern gesenkt.
In der großen europäischen Krise ist Deutschland der Garant der Schulden der Nachbarstaaten, der Zuchtmeister bei deren sparsamer Haushaltsführung und das leuchtende Vorbild dafür, wie „es geht“: Politik, Wirtschaft und Medien in Deutschland schämen sich nicht dafür, das Lebensniveau der Arbeiterklasse nach unten reformiert zu haben; sie sind stolz, damit so erfolgreich gewesen zu sein: Heute schaffen in Deutschland mehr Menschen mehr Stunden denn je, und das für weniger Geld als die Jahrzehnte davor.
Erfolgreiche wie erfolglose Staaten der EU demonstrieren je auf ihre Weise: Der Reichtum ihrer Nationen beruht auf der Armut der Masse ihrer Bürger.

Das ist keine Propagandalüge und kein Fall von schlechter Politik, sondern hat System.

Expertenregierungen für Europas Pleiteländer:
Staatliche Souveränität mit Haushaltsschulden in Zeiten der Euro-Krise Text1
Sparen – Wachsen – Konkurrenzfähigkeit:
Der Fiskalpakt – Europas Wunderwaffe gegen die Krise Text2

DI, 21.02. Disk zu Welthunger / Facebook

Mit dem AK Politik kann wieder am kommenden Dienstag, den 21.02.2012, im Tübinger Clubhaus, 1. Stock (Wilhelmstr. 30; gegenüber der Neuen Aula), ab 20 Uhr, diskutiert werden.
Je nach Interessenlage haben wir zwei Themen in petto:
1. Was tun gegen den Welthunger? Warum Fairtrade und Co. die Armut betreuen, statt sie zu bekämpfen.
2. Im aktuellen Versus gibt es einen Artikel zu Facebook. Welches Bedürfnis bedient die Internetplattform und was ist davon zu halten?

DI, 14.02. Nachbesprechungen

Mit dem AK Politik kann wieder am kommenden Dienstag, den 14.02.2012, im Tübinger Clubhaus, 1. Stock (Wilhelmstr. 30; gegenüber der Neuen Aula), ab 20 Uhr, diskutiert werden.
Thema werden die Nachbesprechung des Workshops zum Thema:

Warum verhungern täglich 100.000 Menschen?

sein und des Vortrags zum Thema:

Europas Staaten kämpfen um ihren Kredit und verarmen darüber ihre Völker

Bereits angemeldet wurde das Interesse, über

Fairtrade, als einem Mittel, Armut zu bekämpfen

, zu diskutieren.

MO, 06.02. Workshop zum Hunger

Am kommenden Montag, den 06.02.2012, veranstalten wir einen Workshop im Tübinger Epplehaus (Karlstraße 13, Tübingen), ab 19 Uhr. Thema:

Warum verhungern täglich 100.000 Menschen auf der Welt?

Der Workshop richtet sich an alle, die wissen wollen, warum, trotz weltweit genügend Nahrungsmitteln, gehungert wird. Wir wollen im ersten Teil des Workshops den in den Medien sogenannten Faktoren des Hungers, wie Dürre, Spekulation auf Nahrungsmittel, EU Agrarsubventionen, etc. kritisch nachgehen und gemeinsam prüfen, was von ihnen als Erklärungen zu halten ist und was sie über die hiesigen Verhältnisse verraten. Im 2. Teil soll es um die praktischen Maßnahmen zur Hungerbekämpfung gehen. Was wird gemacht und was ist davon zu halten, wenn heute, nach über 40 Jahren Hilfe, der Hunger ein neues Rekordniveau erreicht hat?

Im Anhang findet ihr die ausführlichere Ankündigung

DI, 24.01. Diskussion zu Wachstum

Mit dem AK Politik kann wieder am kommenden Dienstag, den 24.01.2012, im Tübinger Clubhaus (Wilhelmstr. 30; gegenüber der Neuen Aula), ab 20 Uhr, diskutiert werden. Thema:

Wozu braucht die Marktwirtschaft Wachstum?

Was wir bereits diskutiert haben:
Wachstum wird bilanziert als Summe unterschiedlichster, teils gegensätzlicher Einnahmen. Quellen für ein Geldeinkommen gibt es im Kapitalismus drei: Kapital (Profit), Boden (Grundrente), Arbeit (Lohn). Das Zusammenzählen der verschiedenen Einkommen sieht von der Besonderheit einerseits gründlich ab – dazu passt, worin es bilanziert wird: in Geld. Andererseits gibt es einen fachmännischen Streit darüber, was als Einkommen in Frage kommt: Sind die Kosten für staatliche Schulen, etc. als Teil des Wachstums zu bilanzieren, oder nur die von privaten? In die Rechendebatte wollen wir uns nicht einmischen und noch weniger wollen wir „objektive“ alternative Bilanzierungsmodelle aufstellen.

Was machen die Banken?

Die Geschäftsbanken handeln miteinander. Sie leihen und verleihen Geld, wobei die Zahlungen, die sie zu tätigen haben, regelmäßig ihre aktiv verfügbaren Mittel übersteigen. Wenn sie mehr zahlen müssen, als sie Einnahmen haben, wenn sie also Liquidität brauchen, gibt es die Möglichkeit, mit Wertpapieren zur Notenbank zu gehen, wo sie hinterlegt werden können und wofür es von der Notenbank, gegen einen Zins, Geld gibt. So kommen die Geschäftsbanken über das Hinterlegen von Schuldtiteln an Zentralbankgeld. Die Zentralbank setzt dadurch ihrerseits die Praxis, Schulden als Geldquellen zu handeln, in’s Recht. Das hat zur Folge, dass so die Zahlungsfähigkeit in der Gesellschaft erhöht wird, was die Grundlage dafür bildet, dass die staatliche Notenbank überlegt, zu welchem Preis das Geld herauszugeben sei. Die Notenbank sieht sich dabei vor einem Quantitätsproblem: Welcher Leitzins ist der, der jeweiligen konjunkturellen Lage dienlichste? Ihre Ideologie ist, dass sie damit die Geldmenge steuere. Dabei entscheidet nicht der Staat, sondern die Wirtschaft und das von ihr zustande gebrachte Wachstum darüber, wie viel Geld als Geschäftsmittel nachgefragt wird und damit darüber, ob eine Entwertung des Geldes stattfindet oder nicht. Verteuert die Notenbank den Leitzins verteuert sich erst mal nur der Kredit für die Geschäftsbanken. Ob sie deshalb weniger Kredit nachfragen und an die Wirtschaft verleihen, das liegt ganz im Ermessen der Bank, ob sie sich mit den Schuldpapieren ein Geschäft ausrechnet oder nicht.

Staat als Schuldner

Der Staat setzt auf wachsendes nationales Geschäft. Dafür schafft er Bedingung, die es zu bezahlen gilt. Geld hat er, der ja nichts selber produziert, darüber, dass er Steuern erhebt- womit er abhängig ist, von der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft. Davon macht er sich mittels Verschuldung unabhängig. Der Staat ist die Hoheit über alles Geschäft. Als solche gibt er Papiere mit einer Laufzeit und einem Zins auf sich aus. Über die Höhe des Zinses entscheidet nicht er, sondern die Finanzwelt. Seine Höhe hängt dabei nicht am Erfolg eines Unternehmens, sondern an seinem Erfolg als nationaler Standortverwalter wachsendes Geschäft über die Verschuldung anzustoßen. Mit Staatsanleihen vergrößert der Staat seine Zahlungsfähigkeit und darüber die Masse an Geschäftsmittel, über welche die Gesellschaft verfügt. Die Verschuldung ist die Vorwegnahme künftigen Wachstums und ist der vom Staat selbst eingegangene und der Gesellschaft aufgemachte Sachzwang, wachsendes Geschäft zustande zu bringen.
Da machen wir nächsten Dienstag dran weiter. Anschließend gilt es noch die Abteilung „Ideologien zum Wachstum“ zu befassen. Derer gibt es viele, wie: Wachstum nützt uns allen. Die Vorstellung, dass Wachstum die Bedingung ist, ohne die nichts geht und dass man deshalb alles dafür tun müsse, ist nicht nur bei denen populär, die wachsendes Geschäft als ihren Zweck verfolgen – den Kapitalisten – auch in Gewerkschaftskreisen ist dergleichen verbreitet. Was ist davon zu halten?
Außerdem: Was verrät eigentlich das immerzu eingeforderte Wachstum über den Zweck der kapitalistischen Produktionsweise?
Und schließlich: Was ist von Vorstellungen nach einem Nullwachstum u.ä. zu halten?

DI 17.01.: Wozu braucht Markwirtschaft Wachstum?

Mit dem AK Politik kann wieder am kommenden Dienstag, den 17.01.2012, im Tübinger Clubhaus (Wilhelmstr. 30; gegenüber der Neuen Aula), ab 20 Uhr, diskutiert werden. Thema:

Wozu braucht die Marktwirtschaft Wachstum?

„Zum Glück wächst die Wirtschaft in Deutschland wieder“ hört man in diesen Tagen oft Kommentare zur wirtschaftlichen Entwicklung, nachdem es in 2009 ein „Minuswachstum“ gegeben hatte. Fast alle sind sich einig, dass Wachstum für „uns alle“ wichtig ist: Arbeitsplätze hängen von ihm ab!
Aber es gibt auch linke Gegenstimmen, die meinen, Wachstum sei „nicht unendlich möglich“, man brauche stattdessen ein „Null-Wachstum“ oder ein „qualitatives Wachstum“.
Wir wollen am nächsten Dienstag den Fragen nachgehen, was es mit dem kapitalistischen Wachstum auf sich hat und was von Forderungen nach dessen rechten Maß zu halten ist.

DI 10.01. Diskussion zum Nationalismus von Demokraten und Faschisten

Der AK Politik wünscht ein revolutionäres neues Jahr 2012!
Damit es so kommt, braucht es richtige Kritik, um die wir uns auch in diesem Jahr wieder mit euch zusammen kümmern wollen.
So kann am kommenden Dienstag, den 10.01.2012, im Tübinger Clubhaus (Wilhelmstr. 30; gegenüber der Neuen Aula), ab 20 Uhr, wieder mit uns diskutiert werden.

Vor der Winterpause haben wir uns mit der Frage beschäftigt, ob der Staat eigentlich auf dem rechten Auge blind ist und deshalb die bekannte rechte Terrorgruppe (Stichwort: „Dönermorde“) so lange gewähren ließ. Dabei stießen wir auf weitgehende

Parallelen im Nationalismus von Demokraten und Faschisten

Beide wollen einen starken Staat, fragen sich beständig, ob alles Mögliche eigentlich zum Nutzen der Nation geschieht. Insbesondere bei der Zuwanderung ausländischer Menschen schauen Demokraten wie Faschisten kritisch hin und prüfen, ob die Behandlung von Ausländern Deutschland voranbringt oder ob etwa im Gegenteil „in die Sozialsysteme eingewandert“ wird. Zu diesem Schluss kommt beispielsweise Thilo Sarrazin in seinem vor etwa einem Jahr veröffentlichten Buch.

Wir wollen diskutieren,

  • Mit welchen Argumenten kommt Sarrazin zu dem Ergebnis, dass viele Ausländer Deutschland schaden?
  • Weshalb trifft er mit seinem Bestseller auf so großes Interesse?
  • Welche Standpunkte werden ihm von anderen Politikern entgegengehalten?
  • Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es in Theorie und Praxis von Sarazzin und den Terroristen des „NSU“?
Eine taugliche Textgrundlage für die Diskussion liefert der Artikel „Thilo Sarrazins großer Wurf“ in Gegenstandpunkt 4/10.
Ansonsten bringt wie immer gern eure Themenvorschläge auch für die kommenden Dienstage und eure Fragen mit.



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